Ziemlich unterhaltsam ist der Schlagabtausch zwischen der BaZ und jenen, die Basel als lobenswerten Spezialfall preisen. Als Ort, wo man sich auch als Bürgerliche nicht von kläffenden Chefredaktoren (Leitartikel vom 27. August) vorschreiben lassen will, wie ein Wahlkampf zu gestalten sei. Als Trutzburg, wo Anstand und gegenseitiger Respekt noch hochgehalten werden. Als Stadt, wo sich alle entweder im Bach oder im Fussball-Tempel bunt durchmischen und deshalb nicht einfach die gleichen Regeln gelten wie andernorts (Gastbeitrag von Ch. Eymann vom 30.8.). Sehr spannend, dass diesem Text des abtretenden Regierungsrates Eymann nochmal jemand entgegen halten durfte oder musste – und die Eigenart des „homo basiliensis“, wie sie Eymann rühmt, in Frage stellen (Beitrag von Dominik Heitz, 12.9.). Weiterlesen