Wahrlich kein Luxus-Projekt

Es überrascht kaum: Die Basler Zeitung unterstützt das Referendum gegen das Kaserne-Projekt. Die rechten Parteien haben das Referendum ergriffen gegen das 45 Mio.-Projekt, mit dem aus der Kaserne ein Zentrum der Kreativwirtschaft geschaffen werden soll. Sie finden es zu teuer.
Auch ich hatte zu Beginn meine Bedenken. Dies, weil im Ratschlag das Nutzungskonzept für mich zum Teil zu wenig klar formuliert war. Im Vorfeld der Behandlung im Grossen Rat konnten aber für mich die Bedenken ausgeräumt werden.
Anfang Dezember hat nun die Regierung den Medien das Projekt vorgestellt. Die bz Basel berichtete weitgehend neutral (und veröffentlichte am 5.12. meinen angepassten Leserinnenbrief), die BaZ hielt sich nicht an die Fakten, der Artikel ist online nicht verfügbar.
Mein Leserinnenbrief an die BaZ : „Wahrlich kein Luxus-Projekt“ weiterlesen

Frontalangriff auf die Kultur-Vielfalt

Zum angekündigten Referendum gegen das Kaserne-Projekt.

Auch ich trauere der geforderten und versprochenen „grosszügigen Öffnung der Kaserne zum Rhein“ hinterher, auch ich hatte zum Konzept, wie es nun vom Grossen Rat überwiesen wurde, meine Fragezeichen. Aber wer sich eingehend mit dem Ratschlag befasste, kam unweigerlich zum Schluss: Will man der freien Kulturszene Raum geben und Projekte im Bereich der Kreativwirtschaft ermöglichen, muss man zu diesem Kaserne-Projekt ja sagen. „Frontalangriff auf die Kultur-Vielfalt“ weiterlesen

Basels Eigenart

Ziemlich unterhaltsam ist der Schlagabtausch zwischen der BaZ und jenen, die Basel als lobenswerten Spezialfall preisen. Als Ort, wo man sich auch als Bürgerliche nicht von kläffenden Chefredaktoren (Leitartikel vom 27. August) vorschreiben lassen will, wie ein Wahlkampf zu gestalten sei. Als Trutzburg, wo Anstand und gegenseitiger Respekt noch hochgehalten werden. Als Stadt, wo sich alle entweder im Bach oder im Fussball-Tempel bunt durchmischen und deshalb nicht einfach die gleichen Regeln gelten wie andernorts (Gastbeitrag von Ch. Eymann vom 30.8.). Sehr spannend, dass diesem Text des abtretenden Regierungsrates Eymann nochmal jemand entgegen halten durfte oder musste – und die Eigenart des „homo basiliensis“, wie sie Eymann rühmt, in Frage stellen (Beitrag von Dominik Heitz, 12.9.). „Basels Eigenart“ weiterlesen