Lisa Mathys

Basel

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Kategorie: Blog (Seite 1 von 7)

Doch! Sie tragen Mitverantwortung!

Sehr geehrte Konzernleitungen der Grossverteiler

Hören Sie bitte endlich damit auf, falsche Bedürfnisse zu schaffen. Nein, es ist nicht die Nachfrage, die Sie dazu zwingt, Anfang April Erdbeeren aus Spanien und Heidelbeeren aus Marokko anzubieten – dazu im Laden noch als Blickfang an vorderster Stelle im Früchteregal. Nein, Sie müssen dies nicht tun. Sie schaffen damit nämlich erst die Nachfrage. Und das ist uncool und verantwortungslos.

In den letzten Jahren haben Sie kontinuierlich Ihr Sortiment so ausgebaut, dass sich Menschen, die bewusst einkaufen und gesund essen wollen, gut fühlen, wenn Sie Ihr Geschäft verlassen. Bio, Max Havelaar, regional, weniger Zucker, gesündere Nahrungsfasern… dieses Gefühl versuchen Sie mit vielen neuen Produktelinien zu vermitteln. (Ob es dann unter dem Strich immer stimmt, sei dahin gestellt. Aber immerhin unterstützen Sie das Bewusstsein.) Wenn Sie nun aber so früh im Jahr mit Erdbeeren aus Spanien und Heidelbeeren aus Marokko im Sonderangebot locken, machen Sie sich unglaubwürdig. Und Sie treten all jene Werte mit Füssen, die aktuell zum Glück an Aufmerksamkeit gewinnen, wenn Tausende Menschen für eine sorgfältigeren Umgang mit der Erde auf die Strasse gehen.

Ich wünsche mir, dass nicht nur die Politik diesen Druck (endlich) spürt, sondern auch Sie Ihre Verantwortung wahrnehmen. Auch Sie können so kleine Puzzle-Teile dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Wenn Sie argumentieren, dass die Käufer*innen der Produkte verantwortlich sind fürs Bereitstellen des Angebots, dann gehören Sie in die gleiche Verantwortungs-Abschiebe-Kategorie wie jene, die der sogenannten Klimajugend den Handy-Besitz vorwerfen. Das kann nicht in Ihrem Sinne sein.

Freundliche Grüsse,
Lisa Mathys.

Basel ruft den Climate Emergency aus

Die Debatte zur Resolution, die von den Schüler*innen der Basler Klimastreiks an die Politik herangetragen worden war, hat mich emotional sehr gefordert. Insbesondere das Fraktionsvotum der SVP, in dem der menschliche Einfluss auf den Klimawandel angezweifelt wurde, ertrug ich fast nicht.

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Die Traktandierung kann doch nicht ernsthaft eine Frage sein!?

Der Grosse Rat hat sich am 13. Februar 2019 mit einer Resolution befasst, die von Klimastreik-Schüler*innen an die Parlaments-Mitglieder geschickt worden war – mit der Aufforderung sie zu überweisen. Ich habe sie bei der Einreichung mitunterzeichnet.

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Erleichtert und vorfreudig

Knapp 52% der Stimmenden haben am 10. Februar Ja gesagt zur Umgestaltung der St. Alban-Vorstadt. Die Altstadt-Strasse, die Kunstmuseum und St. Alban-Tor verbindet, wird zur Begegungszone ohne Trottoirs. Das ist bedeutend behindertenfreundlicher als die heutige Situation mit viel zu schmalen Trottoirs. Ich freue mich und bin erleichtert. Ich bin zuversichtlich, gemeinsam mit den Gegner_innen auch gute gemeinsame Ideen zu entwickeln für die Gestaltung, damit die erhoffte Lebensqualitäts-Steigerung auch wirklich eintrifft.

Radio X hat am Abstimmungssonntag ein kurzes Interview mit mir gemacht.

Eine attraktive Basler Altstadt für uns alle

Heute gibt die St. Alban-Vorstadt ein eher tristes Bild ab: Die von so vielen historischen Häusern gesäumte Strasse hat dringenden Sanierungsbedarf. Der Belag ist ein löchriger Flickenteppich. Auch die Werkleitungen müssen ersetzt werden. So bietet sich die Chance, aus diesem vernachlässigten Teil der Altstadt wieder eine Visitenkarte zu machen. weiterlesen

Mehr Platz für die Menschen

Es ist ein trauriger Anblick heute: Die St. Alban-Vorstadt ist durchsetzt von Löchern im Asphalt, der Strassenzug ist ein regelrechter Flickenteppich. Im Rahmen der anstehenden Sanierung von Werkleitungen soll die Strasse umgestaltet werden. Nutzen wir diese Chance! weiterlesen

Die Wiederauferstehung eines Planungs-Greises

Im Dezember überraschten die Regierungen der beiden Basel und das AStra mit Plänen für neue Autobahnen im Raum Basel. Diese Idee ist aus Sicht der SP auch dann noch falsch, wenn man diese neue Autobahn nicht mehr „Gundeli-Tunnel“ nennt. Mit einer Motion fordern wir die Basler Regierung dazu auf, die Planung zu stoppen. Eine Erstüberweisung der Motion ist geglückt. weiterlesen

Was ist sicherer? Zu schmale Trottoirs oder eine Begegnungszone?

Ich befürworte die Massnahmen zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs in der St. Alban-Vorstadt – sowohl als Anwohnerin als auch als Verkehrspolitikerin.
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97 Parkplätze Potenzial für städtischen Lebensraum

In der St. Alban-Vorstadt ist heute Verkehr unterwegs, der dort sinnvollerweise nicht hingehört. In meiner Interpellation vom 7. Januar fordere ich die Regierung dazu auf, die fast 100 Parkplätze am Ende des St. Alban-Rheinwegs bei der Eröffnung des neuen Parkings aufzuheben und damit das Quartier von Verkehr zu befreien. weiterlesen

Mehr Aufenthaltsqualität, mehr Sicherheit

Eine Verkehrsberuhigung bringt mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit. Ironischerweise spielen sich nun genau die Gegner der Verkehrsberuhigung als Interessenvertreter der schwächeren Verkehrsteilnehmenden auf – das ist widersprüchlich. Dabei biegt man sich auch gerne Statistiken zurecht.

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