Lisa Mathys

Basel

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Autor: lisamathys (Seite 1 von 7)

Verursacherprinzip beim Abfallirrsinn

Einzeln verpackte, geschälte Orangen. „Güetzi“-Päckli die ein Vielfaches des Volumens des essbaren Inhaltes haben. Einzeln verpackte Gurken… Es ist ist unglaublich, wie viel Verpackung wir oft mitkaufen müssen. Für die Entsorgung von Abfall im öffentlichen Raum – egal ob illegal entsorgt (Littering) oder korrekt in öffentliche Abfalleimer geworfen – enstehen dem Kanton Basel-Stadt Kosten in zweistelliger Millionenhöhe. Um einen Anreiz zu schaffen, die Abfallberge zu verringern, wollte ich mit einer Motion ein verursachergerechtes Prinzip einführen. Die Überweisung scheiterte ganz knapp.

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Eine geniale Kombination

Mir gefällt die Idee des neuen Naturhistorischen Museums zusammen mit dem Staatsarchiv. Über den immensen Wert der zu bewahrenden Gegenstände und Exponate wurde schon viel gesagt. Wir können insbesondere nicht riskieren, dass unser «Gedächtnis» einfach kaputt geht.

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Doch! Sie tragen Mitverantwortung!

Sehr geehrte Konzernleitungen der Grossverteiler

Hören Sie bitte endlich damit auf, falsche Bedürfnisse zu schaffen. Nein, es ist nicht die Nachfrage, die Sie dazu zwingt, Anfang April Erdbeeren aus Spanien und Heidelbeeren aus Marokko anzubieten – dazu im Laden noch als Blickfang an vorderster Stelle im Früchteregal. Nein, Sie müssen dies nicht tun. Sie schaffen damit nämlich erst die Nachfrage. Und das ist uncool und verantwortungslos.

In den letzten Jahren haben Sie kontinuierlich Ihr Sortiment so ausgebaut, dass sich Menschen, die bewusst einkaufen und gesund essen wollen, gut fühlen, wenn Sie Ihr Geschäft verlassen. Bio, Max Havelaar, regional, weniger Zucker, gesündere Nahrungsfasern… dieses Gefühl versuchen Sie mit vielen neuen Produktelinien zu vermitteln. (Ob es dann unter dem Strich immer stimmt, sei dahin gestellt. Aber immerhin unterstützen Sie das Bewusstsein.) Wenn Sie nun aber so früh im Jahr mit Erdbeeren aus Spanien und Heidelbeeren aus Marokko im Sonderangebot locken, machen Sie sich unglaubwürdig. Und Sie treten all jene Werte mit Füssen, die aktuell zum Glück an Aufmerksamkeit gewinnen, wenn Tausende Menschen für eine sorgfältigeren Umgang mit der Erde auf die Strasse gehen.

Ich wünsche mir, dass nicht nur die Politik diesen Druck (endlich) spürt, sondern auch Sie Ihre Verantwortung wahrnehmen. Auch Sie können so kleine Puzzle-Teile dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Wenn Sie argumentieren, dass die Käufer*innen der Produkte verantwortlich sind fürs Bereitstellen des Angebots, dann gehören Sie in die gleiche Verantwortungs-Abschiebe-Kategorie wie jene, die der sogenannten Klimajugend den Handy-Besitz vorwerfen. Das kann nicht in Ihrem Sinne sein.

Freundliche Grüsse,
Lisa Mathys.

Basel ruft den Climate Emergency aus

Die Debatte zur Resolution, die von den Schüler*innen der Basler Klimastreiks an die Politik herangetragen worden war, hat mich emotional sehr gefordert. Insbesondere das Fraktionsvotum der SVP, in dem der menschliche Einfluss auf den Klimawandel angezweifelt wurde, ertrug ich fast nicht.

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Die Traktandierung kann doch nicht ernsthaft eine Frage sein!?

Der Grosse Rat hat sich am 13. Februar 2019 mit einer Resolution befasst, die von Klimastreik-Schüler*innen an die Parlaments-Mitglieder geschickt worden war – mit der Aufforderung sie zu überweisen. Ich habe sie bei der Einreichung mitunterzeichnet.

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Erleichtert und vorfreudig

Knapp 52% der Stimmenden haben am 10. Februar Ja gesagt zur Umgestaltung der St. Alban-Vorstadt. Die Altstadt-Strasse, die Kunstmuseum und St. Alban-Tor verbindet, wird zur Begegungszone ohne Trottoirs. Das ist bedeutend behindertenfreundlicher als die heutige Situation mit viel zu schmalen Trottoirs. Ich freue mich und bin erleichtert. Ich bin zuversichtlich, gemeinsam mit den Gegner_innen auch gute gemeinsame Ideen zu entwickeln für die Gestaltung, damit die erhoffte Lebensqualitäts-Steigerung auch wirklich eintrifft.

Radio X hat am Abstimmungssonntag ein kurzes Interview mit mir gemacht.

Eine attraktive Basler Altstadt für uns alle

Heute gibt die St. Alban-Vorstadt ein eher tristes Bild ab: Die von so vielen historischen Häusern gesäumte Strasse hat dringenden Sanierungsbedarf. Der Belag ist ein löchriger Flickenteppich. Auch die Werkleitungen müssen ersetzt werden. So bietet sich die Chance, aus diesem vernachlässigten Teil der Altstadt wieder eine Visitenkarte zu machen. weiterlesen

Mehr Platz für die Menschen

Es ist ein trauriger Anblick heute: Die St. Alban-Vorstadt ist durchsetzt von Löchern im Asphalt, der Strassenzug ist ein regelrechter Flickenteppich. Im Rahmen der anstehenden Sanierung von Werkleitungen soll die Strasse umgestaltet werden. Nutzen wir diese Chance! weiterlesen

Die Wiederauferstehung eines Planungs-Greises

Im Dezember überraschten die Regierungen der beiden Basel und das AStra mit Plänen für neue Autobahnen im Raum Basel. Diese Idee ist aus Sicht der SP auch dann noch falsch, wenn man diese neue Autobahn nicht mehr „Gundeli-Tunnel“ nennt. Mit einer Motion fordern wir die Basler Regierung dazu auf, die Planung zu stoppen. Eine Erstüberweisung der Motion ist geglückt. weiterlesen

Was ist sicherer? Zu schmale Trottoirs oder eine Begegnungszone?

Ich befürworte die Massnahmen zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs in der St. Alban-Vorstadt – sowohl als Anwohnerin als auch als Verkehrspolitikerin.
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