Es ist ein trauriger Anblick heute: Die St. Alban-Vorstadt ist durchsetzt von Löchern im Asphalt, der Strassenzug ist ein regelrechter Flickenteppich. Im Rahmen der anstehenden Sanierung von Werkleitungen soll die Strasse umgestaltet werden. Nutzen wir diese Chance!

Die geplante Gestaltung entspricht dem geltenden «Gestaltungskonzept Innenstadt». Die St. Alban-Vorstadt wird zu einer Begegnungszone ohne Trottoirs, mit gepflästerten Randbereichen und einem asphaltierten Streifen in der Mitte. Zahlreiche Strassen sehen heute schon so aus: Rittergasse, Münsterberg, Spalenberg, Augustinergasse – oder auch ein Teil der Malzgasse, die direkt in die St. Alban-Vorstadt mündet, sind zum Beispiel bereits so gestaltet. Fussgängerinnen und Fussgänger haben Vorrang, die Aufenthaltsqualität steigt. Ein Gewinn für die Lebensqualität im Quartier!

Zu schmal für richtige Trottoirs
Die Trottoirs in der St. Alban-Vorstadt sind heute stellenweise so schmal, dass sie weder von Menschen im Rollstuhl noch mit Kinderwagen befahren werden können. Das darf nicht so bleiben. Würden die Trottoirs verbreitert, bliebe nicht genug Platz für eine normgerechte Fahrbahn. Die neue Gestaltung gemäss Innenstadtkonzept verbessert die Situation gerade für Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung deutlich.

Sichere Strasse mit mehr Wohnqualität
Den Sicherheitsbedenken aus der Anwohnerschaft wird mit mehreren Massnahmen begegnet: Eine Kampagne zur Einführung der Begegnungszone ist vorgesehen und Geld für Steinpoller, wo sie nötig sind, ist bereitgestellt. Zudem ist erwiesen: Eine solche Gestaltung bringt mehr Sicherheit! Sie stellt nicht die passierenden Fahrzeuge sondern die Menschen ins Zentrum.