In der St. Alban-Vorstadt ist heute Verkehr unterwegs, der dort sinnvollerweise nicht hingehört. In meiner Interpellation vom 7. Januar fordere ich die Regierung dazu auf, die fast 100 Parkplätze am Ende des St. Alban-Rheinwegs bei der Eröffnung des neuen Parkings aufzuheben und damit das Quartier von Verkehr zu befreien.

Mein Begründungs-Votum:

Fast 100 Parkplätze stehen heute zur Verfügung am Beginn des St. Alban-Rheinwegs – zwischen Wettsteinbrücke und Mühlenberg. Das ist eine ganze Menge. Man kann dort das Auto abstellen, wenn man in der Stadt einkaufen möchte – zum Beispiel – oder ein Kulturangebot wahrnehmen.

Nachts stehen viele dieser fast 100 Parkplätze leer – genau gleich auch ganz viele blaue Parkplätze auf dem Abschnitt vom Mühlenberg an rheinaufwärts, was zeigt, dass es nicht Parkplätze sind, welche die Anwohnenden brauchen.

Die Zufahrt zu diesem Parkplatz bei der Wettsteinbrücke erfolgt durch das Quartier. Anders ist sie nicht möglich. Das generiert Verkehr in der St. Alban-Vorstadt, der dort als «Durchgangsverkehr» empfunden wird. Die St. Alban-Vorstadt IST aber keine Durchfahrtsstrasse – und auch die St. Alban-Talstrasse ist es nicht.

Sobald das Kunstmuseum-Parking gebaut ist, stehen dort die nötigen Parkplätze zur Verfügung für die Autofahrenden, die heute auf dem Wettsteinbrücke-Parkplatz ihr Fahrzeug stehen lassen.
Wenn dieses Parking aufgeht MUSS – gemäss Grossratsbeschluss – eine Kompensation von Parkplätzen auf öffentlichem Grund erfolgen. Wo – wenn nicht dort – bietet sich dies in idealer Weise an?

Die St. Alban-Vorstadt wird damit vom Zufahrtsverkehr, der sich als Durchgangsverkehr anfühlt, befreit – und das Quartier kann sich noch mehr auf die Begegnungszone freuen, die es dort erhält.