Wir leben in einer Stadt mit 85% Mieterinnen und Mietern. Das sind viele. Und entsprechend gross ist auch die Vielfalt ihrer Ansprüche.

Insbesondere jene, die auf günstigen Wohnraum angewiesen sind (Familien, Menschen mit tiefen Einkommen), haben es immer schwerer, eine passende Bleibe zu finden. Auch der Mittelstand blutet. Die Wohnungsknappheit treibt die Mietzinsen in die Höhe – die Immobilienbranche lacht sich in Fäustchen, während die Leute mit kleinem Budget unter Druck geraten. Dieses Ungleichgewicht ist nicht fair, die Rechte der Mieterinnen und Mieter müssen gestärkt werden.

Die Erhöhung der Transparenz durch die Einführung eines Formulars, auf dem schlicht ersichtlich ist, wie viel der oder die Vormieter/in für die Wohnung bezahlt hat, ist eine ganz simple und einfach umsetzbare Massnahme, um unrechtmässigen Erhöhungen der Mietzinse entgegen zu wirken. Wer daraus ein Bürokratie-Monster heraufbeschwört, hat blühende Fantasie.

Alle vier Wohnvorlagen, über die wir am 10. Juni in Basel-Stadt abstimmen, stärken die Rechte von 85% der Bevölkerung. Ich stimme überzeugt 4x Ja.